KrWG

WISSENSWERTES ZUM KREISLAUFWIRTSCHAFTSGESETZ

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) ist das zentrale Bundesgesetz, das sich mit der Abfallthematik beschäftigt. Es soll zur Schonung der natürlichen Ressourcen beitragen. Abfallvermeidung ist wichtig, aber auch die sinnvolle Neunutzung aufbereiteter Abfälle.

Die stoffliche Verwertung (Recycling) oder die energetische Nutzung (Vergärung, Verbrennung) der Abfälle sollen hierfür wichtige Bausteine sein.

Was in den frühen 70iger Jahren unter der Bezeichnung Abfallbeseitigungsgesetz begonnen hat, ist in den folgenden Jahrzehnten unter dem Einfluss der Umweltprobleme kontinuierlich weiterentwickelt worden. Der Kreislaufwirtschaftsgedanke ist seit 1996 zunehmend wichtiger geworden und präziser gefasst worden. Das hat schließlich zu der Neubenennung des Bundesgesetzes beigetragen.

Das aktuelle Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG), das am 1. Juni 2012 in Kraft trat, dient der Umsetzung der europäischen Abfallrahmenrichtlinie (AbfRRL) in deutsches Recht und der Weiterentwicklung des deutschen Abfallrechts. Es schreibt u.a. vor eine getrennte Sammlung von Bioabfällen zu ermöglichen, um diese zu kompostieren und vergären zu lassen. Die Behandlung von Bioabfällen soll auf eine möglichst umweltfreundliche Art und Weise umgesetzt werden.

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